Fallout 3: Operation Anchorage
Das erste Mini-Addon für Fallout 3 ist da! Seit Dienstag kann man es auf dem Marktplatz von Games for Windows Live für 800 Punkte (knapp 11 Euro) kaufen. Neben gut vier bis fünf zusätzlichen Spielstunden bringt es auch neue Ausrüstung und Waffen für unseren Ödland-Helden.
Operation Anchorage beginnt in der Nähe von Vault 101 mit dem Empfang eines neuen Radiosignals. Der Hilferuf stammt von einigen Ausgestoßenen der Bruderschaft, die einen Militärkomplex entdeckt haben. Darin befindet sich Technologie, die sie gerne hätten. Dummerweise ist die aber in einem atombombenfesten Waffenlager untergebracht. Nur wer eine Trainingssimulation meistert erhält Zugang. Den Jungs fehlt aber eine entsprechende Schnittstelle, die unser Held mit seinem PipBoy 3000 aber hat. Deshalb darf auch er in die Simulatorkapsel klettern und die Schlacht um das verschneite Anchorage in Alaska bestreiten.
Von der Story will ich aber nicht zuviel verraten. Insgesamt gilt es vier Missionen im Simulator zu meistern. Unser Held sollte dazu ein guter Kämpfer sein. Außerdem kann Erfahrung im Schleichen nicht schaden. Denn gerade die erste Mission sollte man in Heimlichkeit angehen, denn die Startausrüstung ist mit Grubendolch und schallgedämpfter Pistole nicht sonderlich schlagkräftig.
Das man sich in einer Simulation befindet, merkt man sehr schnell. Gegner bleiben nicht etwa tot am Boden liegen, sondern lösen sich in einem grellen Lichtblitz auf. Die virtuellen Leichen lassen sich so also nicht plündern. Neue Ausrüstung findet man aber genügend während der Aufträge bzw. holt sich diese nach Auswahl am Terminal beim Quartiermeister im amerikanischen Stützpunkt.
Nachdem man die Schlacht gewonnen hat, darf man das erwähnte Waffenlager betreten. Dort findet man neue Rüstungen und Waffen, wie z. B. die T-51b Powerrüstung (unser Held kann diese nach der virtuellen Mission nutzen, auch ohne Training bei der Bruderschaft) oder das Gaussgewehr. Aber Achtung! Wie inzwischen bekannt wurde, kann man den Stützpunkt nach dem Verlassen nicht erneut betreten. Es empfiehlt sich also, das Waffenlager komplett zu plündern und nichts zurück zu lassen. Man sollte also vorher in seiner Behausung das Inventar leeren, damit man keine Probleme mit dem Gewicht bekommt.
Für die virtuellen Missionen und den Weg bis zum Stützpunkt der Ausgestoßenen habe ich rund fünf Stunden gebraucht. Dabei habe ich mir durchaus ein wenig Zeit gelassen, aber anderseits auch nicht jeden Winkel unter die Lupe genommen. Die Spielzeit von Operation Anchorage dürfte sich also zwischen vier und sechs Stunden bewegen.
Fazit: Mir hat Operation Anchorage viel Spaß gemacht. Die Missionen im Schnee sind eine tolle Abwechslung zum verseuchten Ödland, wenn auch die Landschaft ähnlich trotstlos wirkt. Aus meiner Sicht gut investierte 11 Euro!
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Martin am 1. Februar 2009 um 12:00 veröffentlicht und unter Gespielt abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |
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