Fallout 3: Point Lookout
Ursprünglich wollte Bethesda Softworks nur drei DLC-Pakete veröffentlichen. Nach dem Erfolg der bisherigen Erweiterungen hat man sich aber entschlossen, daraus nun fünf zu machen. Morgen erscheint mit Mothership Zeta der vorerst letzte Teil.
Point Lookout ist ein ehemaliger Vergnügungspark in Maryland, der von Sümpfen umgeben ist. Dort wächst die sagenhafte Punga-Frucht, die heilende Kräfte besitzt. Point Lookout erreichen wir vom neuen Flussanleger, der sich südlich der Zitadelle befindet. Dort macht die Queen Gambit fest, mit der man in die neue Gegend fahren kann. Allerdings lässt sich Fährmann Tobar die Überfahrt fürstlich entlohnen. Mein Held, der im Feilschen nicht ganz so gut ist, musste knapp 450 Kronkorken berappen.
Somit kann sich ein frischgeschlüpftes Vault-Küken die Überfahrt nicht leisten. Das ist aber auch gut so, denn in Point Lookout hat man es mit sehr vielen Gegnern zu tun. Einige, wie z. B. die Mirelurks, kennt man schon aus dem Ödland. Andere, wie die mutierten ‘Raufbolde’ sind dagegen neu und überaus zäh. Die größte Gefahr ist allerdings die Radioaktivität, denn in den Sümpfen strahlt es überall! Man sollte sich also entsprechend mit Medikamenten und einem Strahlenschutzanzug ausrüsten.
Point Lookout ist etwas größer als The Pitt. Es gibt viele Orte zu entdecken, allerdings nur sehr spärlich Leute, die einen nicht gleich mit der Axt den Schädel spalten wollen. Wenn man allerdings solche Charaktere gefunden hat, haben die meist auch gleich eine Aufgabe für uns. Andere Nebenmissionen findet man an den verschiedenen Schauplätzen.
Die Entscheidungsfreiheit in den Missionen ist groß und vielseitig. So hat man es u. a. mit einem übellaunigen Ghul und einem lebenden Gehirn zu tun. Wen der beiden Kontrahenten man nun unterstützt, ist nicht so einfach zu entscheiden, denn die Grenzen zwischen “gut” und “böse” sind nicht klar zu erkennen. Dadurch gewinnen die Aufgaben aber an Wiederspielwert und bleiben bis zum Ende spannend.
Natürlich bekommt man auch neue Kleidung und Waffen. So darf man sein Haupt mit einer schicken Mütze der Konföderierten bedecken oder sich in Stammesbekleidung hüllen, die traditionellen Indianergewändern ähnelt. Passend zu diesem Stil bekommt man auch ein “Unterhebelrepetiergewehr” (Winchester) und eine doppelläufige Schrotflinte.
Fazit: Mit dem Umfang von Broken Steel kann Point Lookout nicht mithalten. Allerdings ist die Sumpflandschaft eine gelungene und stimmige Abwechslung zur tristen Steinwüste des Ödlands. Wer The Pitt gut fand, der wird mit Point Lookout garantiert auch viel Spaß haben!
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Martin am 2. August 2009 um 12:02 veröffentlicht und unter Gespielt abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |
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