Von Außerirdischen, Superhelden und Puppen
Nachdem mein Ausflug in die Welt der amerikanischen Serien oft angeklickt wurde, habe ich mich zu einer Fortsetzung entschlossen. Diesmal dreht sich alles um V, Smallville und Dollhouse. Außerdem erzähle ich was sich bisher in Eastwick und The Vampire Diaries so getan hat. Aber keine Angst, ich verrate natürlich nicht alles…
V

Die Serie von 1984-85 brachte es auf nur 19 Folgen. Nun hat man sich an eine Neuauflage gewagt, die für ziemlich viel Furore gesorgt hat. Eines Tages tauchen außerirdische Raumschiffe auf, die sich über Städten auf der ganzen Welt platzieren. Angeblich sind diese Besucher von friedlicher Natur. Während die meisten Menschen dies auch glauben, gibt es aber auch einige wenige, die den Aliens mistrauen. ZU recht, wie wir schon bald erfahren. So beginnt der menschliche Widerstand zu wachsen. Dabei ist er nicht alleine, denn unter den V’s gibt es Rebellen, die sich teilweise schon jahrelang unter den Menschen aufhielten.
Aktuell wurden die ersten vier Episoden ausgestrahlt. Hauptsächlich dreht sich alles um eine FBI-Agentin und deren Sohn. Während Mutter für die Menschen kämpft, hat sich der Sprössling in eine hübsches Alien verguckt und den Freundschaftsprogramm der V’s angeschlossen. Da ist der Ärger schon vorprogrammiert. Ein weiterer Mitstreiter im Kampf gegen die Außerirdischen ist ein Geistlicher, der zuvor als Seelsorger bei der US Army gedient hat. Er hat ziemlich Probleme mit der Sichtweise der Kirche, die die V’s als Gesandte Gottes akzeptiert haben.
Ich muss zugegen, dass ich mich an die Serie aus den 80ern kaum erinnern kann. Ich weiß nur, dass ich sie auf alle Fälle gesehen habe, denn die Rahmenhandlung ist mir in Erinnerung geblieben. So fesselnd kann sie also nicht gewesen sein. Ganz anders die Neuauflage, die mich von der ersten Minute eingefangen hat und mich bislang auch nicht wieder losgelassen hat.
Smallville

Die Abenteuer von Clark Kent gehen bereits in die neunte Runde. Die Serie, die ursprünglich nur mal die jungen Jahre von Superman erzählen wollte, hat sich zum eigenständigen Epos um den Kryptonier entwickelt. Nach wie vor an seiner Seite steht Chloe Sullivan und auch Lois Lane spielt eine immer wichtigere Rolle.
Zu Beginn der neunten Staffel hadert Clark mit seiner außerirdischen Herkunft und seinen irdischen Beziehungen. Inzwischen kennt man in als The Blur (Der Unscharfe). Lois kehrt nach einem Ausflug in die Zukunft nach Wochen zurück nach Metropolis, kann sich aber an keinerlei Details mehr erinnern. Diese kommen nach und nach als Träume und Visionen allerdings wieder.
Clark und Louise kommen sich auch endlich näher, aber ob daraus was werden kann? Nun, das verrät uns sicherlich die kommenden Folgen – oder vielleicht auch erst Staffel 10?! Jedenfalls scheinen die Autoren nicht müde zu werden die Geschichte immer weiter zu spinnen. Dabei wird Clark Kent aber kontinuierlich zu dem, was das Schicksal nun mal für ihn vorbestimmt hat: Superman!
Dollhouse

Das Puppenhaus geht bereits in die zweite Staffel. Die Serie stammt von Joss Whedon, der zuletzt mit Buffy – The Vampire Slayer sein Können bewies und einem B-Movie in eine über sechs Jahre dauernde Erfolgsgeschichte verwandelte. Bei der Besetzung von Hauptrolle “Echo” hat er sich für Vampirjägerin Faith (Eliza Dushku) entschieden. Aber auch ein paar bekannte Gesichter aus dem Spinn-Off Angel erblickt man in der neuen Serie (Amy Acker und Alexis Denisof). Insofern ist die Serie also auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten.
Aber worum geht’s denn nun eigentlich? Das Dollhouse ist ein mysteriöse Einrichtung, in der Menschen zu willenlosen Puppen gemacht werden. Möglich ist dies durch ein Gerät mit dem das menschliche Gehirn gelesen und beschrieben werden kann. So ist es möglich, ganze Leben zu erschaffen und den Puppen einzupflanzen, was für diese absolut real ist. Das ist natürlich nicht nur moralisch höchst verwerflich, sondern auch ziemlich illegal. Allerdings gelingt es den Behörden nicht, das Puppenhaus ausfindig zu machen, denn dahinter stehen sehr mächtige Personen.
Eine dieser Puppen ist “Echo”. Sie ist etwas besonderes, denn bei ihr funktioniert die Maschine offenbar nicht so wie sie soll. Sie kann sich im gelöschten Zustand an die eingepflanzten Leben erinnern und entwickelt ein neues Bewusstsein. Das bedeutet höchste Gefahr für sie, denn “defekte” Puppen werden normalerweise schnell entsorgt…
Dollhouse geht neue Wege, indem es “Echo” zu immer neuen Persönlichkeiten werden lässt. Das ist sicherlich Traum und Alptraum jedes Schauspielers! Als Zuschauer tut man sich damit allerdings sehr schwer, denn eine Identifikation mit dem Charakter ist nicht so einfach möglich. Deshalb ist es ein gewöhnungsbedürftige Serie, die sicherlich nicht an den langfristigen Erfolg der Vampirjägerin anknüpfen können wird…
Eastwick
Die drei Hexen haben nun schon 10 Folgen hinter sich gebracht und keine davon lässt auch nur ansatzweise Langeweile aufkommen. Allerdings spielt darin Magie derzeit noch eine untergeordnete Rolle, denn so richtig bewusst sind sich die drei ihres Hexendaseins nämlich noch nicht. Also mehr Desperates Housewives als Charmed. Aber das wird sich sicherlich bald ändern…
The Vampire Diaries
In den Vampirtagebüchern ist inzwischen auch schon Eintrag Nummer 10 verfasst. Die beiden Salvatore-Brüder haben es nicht leicht. Der eine (Stefan) will seine Liebe Elena erobern und beschützen und hat sich dieser inzwischen offenbart. Deren beste Freundin eröffnet ihr zudem dass sie eine echte Hexe ist. Das ist ein wenig zu viel, besonders da der andere Bruder (Damon) für ziemlichen Ärger sorgt. Zuerst macht er Viki zu einem Vampire, die Stefan schließlich pfählen muss, dann killt er Stefans Vampirfreundin um von seinen eigenen Schadtaten abzulenken. Aber schon bald wird klar, dass die Vampirebrüder einen viel gefährlicheren Feind haben, als den jeweils anderen…











